Archiv für den Monat September 2008

chrome fill in, schwarze outlines

dick, blockig und voll erkennbar – so muss ein gutes bombing laut too strong sein. dick, blockig und voll erkennbar ist auch das neueste google release; ein bombing par excellence. nach zweijaehriger entwicklungszeit ist der neue google browser namens chrome nun live – ploetzlich;
und bedeutet sicherlich die naechste phase der google’schen mission, alle informationen dieser welt zu organisieren und vereinen.

ich bin grundsaetzlich ein google-sympathisant, mich fasziniert dieses unternehmen als wirtschaftliches und organisationales phaenomen, mich interessiert die kultur und ich mag die produkte. gleichzeitig beschleicht mich aber auch ein gewisser schauer, wenn ich an „die krake“ denke. aufgewachsen mit sci-fi, mit 1984 oder dem glaesernen mensch sowie einer vernuenftigen portion phantasie und ein bißchen wissen um zetgeist und technologie, ist eine einzelne organisation, die soviele aspekte einer persoenlichkeit und ihres schaffens umfasst per se zwielicht wie tyler durden oder mcdonals delight.

nun ist also der google browser raus und getestet tet tet tet, auch von meinereiner und dessen fazit faellt nicht sonderlich spektakulaer aus: ein schoenes, uebersichtliches surf tool, das die wesentlichen funktionen eines browser auf sehr elegante art und weise loest. dennoch fehlen mir einfach einige schmankerl, die mir bisher nur opera bietet. sei es eine funktion, notizen per kontextmenue zu speicher, seien es die gekuerzelten suchen in der addresszeile, ganz zu schweigen von genialem wie mausgestik etc.

großartig ist natuerlich die vereinigung von adress- und suchleiste (allerdings ein alter opera-hut), vor allem aber die moeglichkeit onlineapplikationen via desktopverknuepfung zu starten. das ist dick!

fuer mich wird google chrome wohl der zweitbrowser, der herhalten muss, wenn opera mal wieder irgendwelche faxen macht (herrje!).

bleibt nurnoch abzuwarten, wie sich die diskussion um den datenschutz (insb. die eula) entwickelt, wenn nun sogar das bundesamt fuer sicherheit in der informationstechnik vor chrome und dessen einsatz warnt, dann lach ich mich erstmal tot und muss mir dann aber doch nochmal die augen reiben. das argument, google wuerde den eigenen interessen zuwider handeln, wenn es die metapher realisiere und die zweifelsohne maechtigen tentakeln zur umfassenden daten- und uservergewaltigung missbrauche, ist sicherlich aehnlich nachhaltig und verlaesslich wie die muenchner konferenz 34.

hautta

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move

ein weng abstinenz schadet ja nie, spice it up (wer die doppeldeutigkeit entlarvt > kasten whatever), und so bin ich nun nach einiger zeit auch hier wieder aktiv.

zurueck aus bahrain (abschließendes resuemee folgt),
umgezogen in meine neue stadtresidenz (fotos vllt bald) in §“!) fuerth,
und an den schreibtisch gefesselt (es lebe die universitaet als ort, wo gedanken frei fließen koennen)
bin ich die letzten wie auch die kommenden tage „caught up in the rapture of this madness“.

das wohl wahrhaftigste bonmot lautet „da kann ich dich beruhigen, das hoert nie wieder auf“. es stammt von meinem onkel und ist ist das nuechterne fazit meiner erkenntnis, dass ich erstmalig dauerhaft unter stress und druck stehe (diese bahnbrechende machte ich waehrend meiner abiturphase).

bisher hats nicht aufgeoert und land oder meer ist nicht in sicht.

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