virtuelles kampftrinken

seltsam, dass so selbstverstaendlich die rede von einer realwirtschaft ist und diese, mindestens implizit, das gegenstueck einer dann offensichtlich virtuellen oekonomie ist. verrueckt. wenn ich in die wirkliche wirtschaft gehe (z.b. den mittlerweile weltberuehmten rebstock in fn), mir 10 halbe (respektive zeppelin) reinstelle, dann darf ich selbst nach becksteinscher mathematik nicht mehr fahren, denn ich bin voll wie ein rabe. gehe ich hingegen in die virtuelle wirtschaft, stelle mir zehn virtuelle rein, dann ist das fahren allein eine frage des koennens. dies ist moeglicherweise auch der grund, aus dem sich das geschaeftsmodell „virtuelle kneipe“ noch nicht etabliert hat.
wobei eines zuegegeben werden muss: in bayern wuerde ich mit ein wenig glueck dennoch in der zelle warten; wenn ich naemlich dem freundundhelfer auf die bekannte floskel freundlich entgegne, ich haette mir zwar zehn dinger implementiert,diese seien aber nur virtuell gewesen…

diese koennte man dann doch ehrlicherweise gleich finanzalchemie nennen, wobei selbst dieses wort nur bedingt zutrifft, geht es bei alchemie doch vielmehr um die transformation von stoffen, nicht unbedingt um die schoepfung von etwas aus dem nichts.

in der uebertreibung steckt die wahrheit😉

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