aphoristisch anmutende alltaeglichkeiten #2

derzeit arbeite ich an einem etwas umfassendern artikel zu einem thema, das ich dann inspirationsoekonomie nenne. mehr dazu in den naechsten tagen.

zwischendurch die zweite aaa-ausgabe.

1. wenn gespraeche die zeitungsproduktion veraendern

eine ziemlich spannende, mindestens witzige geschichte ueber twitter als austauschmedium dt. zeitungsredaktionen  erzaehlt der optimistische journalist. fuer mich ein weiterer, lobenswerter schritt zu transparenz auf dem weg zur wirklichkeitsproduktion. ueberblickshaft ist das thema twitter + medien gut zusammengefasst auf  – wo sonst – medienlese.

2. browserkriege ade?

meint zumindest harald taglinger auf TP und verweist leicht gelangweilt auf die marktzahlen. koenig von gottesgnadentum mit leicht fallender tendenz freilich weiterhin der IE, der auch weiterhin von mozilla attackiert wird. derschade und unverstaendlich ist, dass mein persoenlicher star opera, die kurve wohl nicht mehr zu kratzen scheint. entwicklung des marktanteils (0.7% derzeit) stagniert bzw. geht an opera vorbei. selbst der – in meinen augen – arg beschraenkte chrome legt beeindruckend zu. moral: es geht eben ueberall um branding.
dass der browserwar wegen exorbitant steigender verbindungsgeschwindigkeiten allerdings bald vorbei sei, halte ich fuer ausgesprochen widersinnig.

3. in der goettlichen kommunikation steckt der teufel

schwer wundern muss ich mich ueber die laienhafte kommunikation des vatikan unter benedikt. nicht lang ists her da um ein haar der kulturkampf zwischen islam und katholizismus herbei gerufen. und auch die derzeitige debatte krankt wohl eher an stuemperhafter kommunikation denn an inhaltlicher verruecktheit (dazu anregend der spiegelfechter).

Ich freue mich allerdings darueber, dass angie diesmal mit der billigen methode, aufmerksamkeit moeglichst weit entfernt vom politisch relevanten und moeglichst aalglatt zu ergauner, recht fulminant verunglueckt.

4. personalisierter print

fast schon verwunderlich, dass diese idee nicht frueher umgesetzt wurde. zwei studenten der berliner FHW wenden das modell relevanz durch personalisierung auf den printbereich an. ein weiterer beweis, dass die zukunft in plattformstrategien liegt – allerdings ist die gefahr natuerlich, dass dermaßen exzessiv an plattformen gefeilt wird und die produktion von inhalten flach faellt. dennoch.🙂

4,5. bescheuerte werbeformen machen mich stutzig

okay, okay, es ist digitalismus und das ist ja auch mein ding. aber was sollen diese bescheuerte pseudo-kontext werbung wie bspw. auf der wuv, wo bestimmt worte („buero“) als links markiert sind und per mouseover irgendeine nervige werbung aufpoppt. im digitalen raum aehnlich penetrant und wirr wie layer-ads. gibt es da keine werbewirkungsforschung, die olche dinge abschießt?

soweitsogut, froehlichste grueße

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