was bringt eigentlich ein cv?

– uebersicht & struktur

– einblick in werdegang

was bringt er nicht (wirklich) zu tage

–  art und weise der motivation (studiert der kerl medizin aus innerer ueberzeugung, einem faible fuer den hippokratischen oder weil papa eine praxis hat oder weil arzt ein angesehener beruf ist)

– kontext der qualifikationen (zumindest nicht optimal): wie haengt das angepriesene wissen mit den erlangten titeln zusammen. so oder so aehnlich.

um es kurz zu machen: ich denke, ein klassischer tabellarischer lebenslauf ist mindestens nicht ausreichend zur pruefung des fit eines potenziellen mitarbeiters. klar, dazu ist dann auch letztendlich das gespraech etc. gedacht – ein recht teurer schritt.

angenommen die tatsache (schoenes ding, nicht?), dass es wahr ist, was man so sagt: der einzelne mitarbeiter, v.a. sein wissen (tacit, you know) ist (zunehmend) geschaeftsgrundlage des unternehmens und damit auch und sehr gewichtig die komponente entwicklungsfaehigkeit. ist sie dann dochdas mittel zum auf- und ausbau strategischer kompetenzen.  also die zukunft.

plus: ma sind immer weniger steuerbar. folge: intrinsische motivation oder mau.

knowledge based view of the firm etc. haben das – zumindest fuer meinen teil – sehr ueberzeugend dargestellt. dazu die annahme, dass intrinsisch motiviertes den besten lernerfolg und auch die beste performance bringt. fuer mich klar: photoshop habe ich mir beigebracht, weil ich freshe grafiken und website gestalten wollte. da blieb ich dran und haengte mich rein. kosten- und leistungsrechnung wurde mir beigebracht, weil es wichtig ist, um wirtschaft(en) zu verstehen. fand ich unspannend, habe ich (bekenntnis & fehlereingestaendnis) nicht soo konsequent verfolgt.

ergo: unternehmen brauchen eben jene mitarbeiter, die aus purem eigennutz an den themen interessiert sind, die fuer das unternehmen relevant in puncto business sind.
diese muessen natuerlich lernfaehig und -willig sein plus
ein gewisses maß an kreativitaet mitbringen.

wenn diese drei bedingungen erfuellt sind, dann folgt daraus kompetenz/potenzial oder wahrscheinlich besteht diese „eignung“ i.w.s. aus eben jenem.

am ende des tages

ich glaube nicht, dass ein standard-lebenslauf (siehe mein cv) als mehr oder minder auflistung diese bedingungen optimal ablesbar macht.

wesentlich sinnvoller – in meinen laienaugen – waere eine kompetenz/wissen/erfahrung vernetzende darstellung, die konsequent den motivatorischen aspekt akzentuiert.

z.b. eine profil-mindmap. meine wird bald online sein. eine uebersicht ueber die faehigkeiten und interessen, ueber die faehigkeiten und den grund der faehigkeiten.

als gliederung:

1. ich
1.1 besonderes faible fuer digitale kommunikation
1.1.1 grund/bsp.: weil ich mit it etc. aufgewachsen bin
1.1.2  grund/bsp.: teilnehmer dieses und jenes workshops (als qualifikation)
1.1.3 kennt trends und/oder technologien
1.1.3.1 trend 1
1.1.3.2 dies und das

ich denke, das prinzip ist klar und mein bsp. folgt asap. asap yeah.

> das ist uebrigens auch viel logischer, viel diskursiver (these, argument, bsp.)

> zudem laesst sich durch interaktivitaet und technologie einerseits eine sehr simple struktur  bewahren und trotzdem ist eine beliebige informationstiefe moeglich (aufklappmenues, links etc.)

wissen ist vernetzte information. performance ist wissen in action.  exzellenz ist freiwillig.

der arbeitgeber muss wissen, ob  ein kandidat dies erfuellt.

grueße, lang wurde es wieder. notiz: kuerzer fassen😉

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