downscaled thinking a la google

ziemlich unbeeindruckend was google da in letzter zeit leistet. scheint als haette man sich da auf den namensursprung zurueck besonnen und relativ viele nullen eingestellt. ich frage mich ernsthaft, was da los ist. klar, google hat das internet revolutioniert und einige mal doch recht profund reformiert.

in letzter zeit haeufen sich aber die enttaeuschungen. das trojanische pferd der browser chrome war nun wirklich kein großer wurf und gab mir keinen grund, diesen ernsthaft als ersten browser in erwaegung zu ziehen. kein feature, das ueberzeugend oder wenigstens neu gewesen waere. zonk.

groß angekuendigt in epischer manier schmiss man dann wave auf den schirm. eine kommunikationsrevolution wurde erwartet und ich hab mich gefreut wie ein fuchs als google mich das ding endlich testen ließ. ernuechternd hingegen das ergebnis der testerei. wave ist fuer mich in seiner jetzigen form als kommunikationsform gescheitert, als revolution sowieso. ich meine, da funktioniert nichtmal drag & drop. die langsamkeit ist geradezu strapazioes und chaos wohl die logische konsequenz der mangelnden organisationsmoeglichkeiten innerhalb einer wave. zonk.

chrome os, der als betriebssystem betitelte browser macht auf mich auch keinen besonders einschneidenden eindruck. einfach alles als tab laufen zu lassen ist wenig innovativ.

und was eric schmidt da letzhin zur entwicklung des internets zu sagen hatte.. irgendwo zwischen armselig und beschraenkt koennte man es nennen. zonk. wo sind die großen ideen?

 

prost

f

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3 Gedanken zu „downscaled thinking a la google

  1. Cherno sagt:

    Endlich mal jemand, der nicht um den heißen Brei herumredet!
    Toll, dass Jörg Draeger mal wieder gedacht wird🙂
    Zu Google Chromium OS kann ich sagen, dass das Cloud Computing noch nicht so ganz funktioniert, wie Google sich das für die Zukunft vorstellt. Für den verschrienen „Otto-Normalverbraucher“ ist das Chromium OS zu kompliziert, weil es sehr stark von Tastenkürzeln abhängig ist.
    Eigentlich wollte ich selbst noch einen Bericht darüber schreiben, nachdem ich das Ding mal unter die Lupe genommen habe. Naja… vielleicht kommts ja noch.
    Hast du es mal versucht zu testen?

    Google Chrome würde ich aber als „OK“ erachten, weil zumindest schlank und schnell. Tor 3, mit dem Trostpreis…😉

  2. flocane sagt:

    hab chrome ‚os‘ tatsaechlich noch nicht getestet, nur die liveberichte und praesentation gesehen. da steckt fuer mich halt einfach nicht viel drin. okay, der einsatz, konsequent auf speed zu setzen und alle die irrelevanzen aus dem bootprozess zu nehmen erscheinen mir sehr sinnvoll, wobei ich die technische seite da auch nicht wirklich umfassend beurteilen kann.

    was chrome, den browser, betrifft, ja, stimme ich dir voll und ganz zu. aber wie es eben in einem artikel auf mashable/techcrunch kuerzlich so shcoen hieß: wenn du heute irgendwas erfolgreich hochziehst, dann muss es entweder neue beduerfnisse wekcen oder die existierenden in deutlich besserer und innovativer weise befriedigen. in dieser hinsicht ueberzeugt eben chrome gerade nullinger. nicht umsonst schlage ich mich noch immer mit opera rum, weil es mir eben einige features bietet, die unerreicht sind.

  3. Cherno sagt:

    Ich hatte ganz vergessen, dass du MacUser bist.🙂 (deswegen Opera, richtig!?)
    Was viele Google zu übersehen scheint, ist dass der technik-affine User Browser wie Firefox, Opera, etc. verwendet und der User, der Homepages vor dem Verlassen wieder „hochscrollt“ (das für den nächsten Sitebesucher alles ordentlich ist), sowieso den vorinstallierten IE6 nutzt…
    Wie groß die Grauzone dazwischen ist, lässt sich von mir nur schlecht abschätzen. (Vielleicht sind die als Zielgruppe gedacht?)
    Aber wie wärs als Innovation jetzt mal mit nem Browser als OS? Das wär doch mal was Neues!

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