8 things #1

was ich diese woche so gelesen habe und was so haengen geblieben ist.

irre zusammenhaenge und verrueckte wissenschaftler

das kapitel ueber geologie in bill brysons großartigen buch eine kleine geschichte von fast allem ist mal wieder ein schoener toast fuer wissensdemut, v.a. in der wissenschaft. wer weiß schon, was wir wirklich wissen. dort geht es um die theorie der plattentektonik und wie schwer sie es hatte, sich durchzusetzen. es dauerte ein jahrhundert, laenger sogar und der forschermainstream war eher gewillt an landbruecken, die sich ueber tausende von kilometern erstreckten zu glauben als an diese – von allerhand einleuchtenden fakten untermauerte – erklaerung zu glauben.

anders als x andere ansaetze, die das aufkommen und abebben von kriminalitaet erklaeren, ist die blei-theorie diejnige, die keine eindeutige schwachstelle hat. bisher.

essen ist zu einem vorgang verkommen, der entweder maßlos ueberschaetzt, unterschaetzt oder gefuerchtet wird. im wust der diaeten und food-innovations waere es vielleicht schlauer, beim einfachen zu bleiben.

wasser zum beispiel. obwohl ray’s eine 42-seitige wasserkarte hat, die der „wassersommelier“ martin ries zusammen geschustert hat.

die qual derwahl: wir  verlieren wohl und andere verdienen. wie bei adhs, das eher nie existierte, dafuer den verkauf von stimulanzien durch den himmel schießen ließ.

wenn leute angst haben und sich nicht gut fuehlen (duerfen), dann ist es nunmal leichter ihnen was zu verkaufen. zeigt auch das beispiel des yogausw-wear-herstellers lululemon, dessen boss glaubt, frauen, deren schenkel sich beruehren koennten ueberhaupt nicht arbeiten.

außer man isst popcorn, wenn man zugemuellt wird. dann wirken botschaften nicht

so wie diese, obwohl die unicef-kampagne großartig ist. max mustermann trifft beim dinner auf jesus, mutter theresa et al. und dann..

uebrigens ist der „normale“ und vor allem verhaeltnismaeßig stabile lifestyle der 60er historisch außergewoehnlich, wenn nicht einmalig. in  unschaerfe und unischerheit lebende teens heute z.b. haben mit denen, die im 19. jahrhundert lebten mehr gemein, auch was sprueche, wuensche und hoffnungen betrifft.

 

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