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race 

hh, neanderstr, jl17

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nothing to see

Harpers-1857-01-390
his majesty frank penguin, king of the brutes
@harpers

8 things #3

kraehen sind unendlch schlau und haetten im monkey island duell sicher die nase vorn. zumindest diese, die ein komplexes, 8-stufiges puzzle im nullkommanix loest.

raben taeuschen und vereiern uebrigens auch ihr umfeld. so wie es marken, naja, jeder, der aufmerksamkeit sucht, zunehmen als strategie und taktik leben: information jamming. es grueßt der ak47-affe.

miniunternehmen, makerunternehmungen haben enorme nachteile gegenueber den großen dicken bossunternehmen auf dem markt: ihnen kann schneller mal das kopierpapier knapp werden – und dann gibt es viel zu wenig meetings und abstimmungen, um das problem zu loesen. die anderen lessons of a maker lohnen sich auch.

wir koennen mit der beschleunigung von allem inklusive uns froehlich weitermachen, bis wir bei einer aktion pro viertelsekunde sind.  dann laeuft die maschine wie von selbst. wir kriegen dann aus verschiedenen gruenden wahrscheinlich auch gar nichts mehr mit. so wie wir uns nur mwenig merken, wenn wir eine staffel 24 am stueck schaut. schon heute ist unser tag uebrigens nur ein director’s cut. 60-90 minuten fehlen wegen der vermaledeiten blinzelei usw. wie dem auch, die geschwindkeit heute ist insoweit eigentlich kein problem.

problematisch ist eher die automatische verschwendung im venturecapital-markt, weil die anreizsignale auf verwalten gestellt sind (management-fees, die halt fuers managen da sind und mit dem volumen des kapitals groeßer werden).

jogger sind wohl eher wohlhabende leute und ihre joggingrouten zeichnen die oekonomische struktur einer stadt.

woelfe koennten solcherart zementierungen ganz sicher aufbrechen. zumindest veraendert ihre anwesenheit nicht nur flora und fauna eines oekosystems umfassendst, sondern letztlich und tatsaechlich sogar den verlauf von fluessen.

achja, bitcoins befinden sich gerade in einer… beschwingten phase, aber auf sicht werden sie erst bei 200-300$ landen und dann gegen 3000$ tendieren. ganz sicher. obwohl – und da bleibt einem der jubel sofort im halse stecken – werden in drogendeals verwendet. kaum zu glauben. echtes geld auch?

 

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8things #2

potente pervertierungen.

derbe jokes, jovialitaeten, jackassing, internetstuff eben, ist es, was die comicfigur waldo in der letzten episode von blackmirror zum hype gemacht hat. der hype wird zur (a)politischen bewegung und ist damit ein schwank aus einer zukunft, die da daemmert. obwohl… candigato.

bitcoins. irgendwas zwischen blase, bust und blockbuster. der eine sagt, die dinger werden irgendwann 100k oder/und viel viel mehr wert sein, weil dem internet solch ein modul eben noch fehlt: eine funktionierende waehrung. der andere sagt: groeßtes schneeballsystem aller zeiten.  funktionierende waehrung ist letztlich das zauberwort. in wien sucht einer einen standort fuer einen bitcoin-ATM, waehrenddessen hat das FBI die groeßte menge an bitcoins auf dem markt in ihren lupenreinen pfoten, gleichzeitig kratzen mining-kollektive am lebensnotwendigen marktgleichgewicht. man wird sehen, faszinierendes phaenomen. nach wie vor.

fuer den dritten sind bitcoins das neue gold und ein anderer hat schon vor einer weile dogecoins als scherzwaehrung (die auch als solche gemeint war) an den start gebracht – und so wiederum ein spekulationsobjekt schraegstrich waehrungskonzept geschaffen.  dogecoins bringen auf jeden fall das gute im menschen heraus. oder so.

interessant ist die frage, was passiert, wenn eine cryptowaehrung rechenleistung konsequent als wert behandelt. wenn mining also das bereitstellen einer ressource darstellt. fold.it, seti, googles dezentrale serverstruktur usw. usf. waeren dann die coins nicht schmarrn wie gold, sondern hart wie lithium oder aluminium oder wasauchimmer?

fab.com hat als social network fuer gays angefangen, bevor dort im großen stil brutal ueberteuerter designkram vertickt wurde – und wrigley’s geschaeftsmodell drehte sich erst um waschmittel, dann um backpulver und erst dann um kaugummis.

business ist eben eine lucky punch. die beste investmentstrategie ist – reiner zufall. und das sind die bescheuertsten und bloedesten geschaeftsideen, die jemals auf ein blatt papier geschrieben wurden. ala amazon und dropbox usw.

telemarketer (gottseiddank!), makler und piloten haben schlechte aussichten. das sind bald alles roboter. gut schauts fuer personal trainer aus. dann prost. viel spaß mit blinky, wenn du den staubsauger nicht kaufst.

google hat nest nicht nurn gekauft, um uns nach belieben stromanzeigen vorzuspielen oder uns auf die richtige temperatur zu kuehlen, sondern vor allem, um apple wegzuwischen und ein großer im design und disrupten von consumer electronics zu werden.

prost

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8 things #1

was ich diese woche so gelesen habe und was so haengen geblieben ist.

irre zusammenhaenge und verrueckte wissenschaftler

das kapitel ueber geologie in bill brysons großartigen buch eine kleine geschichte von fast allem ist mal wieder ein schoener toast fuer wissensdemut, v.a. in der wissenschaft. wer weiß schon, was wir wirklich wissen. dort geht es um die theorie der plattentektonik und wie schwer sie es hatte, sich durchzusetzen. es dauerte ein jahrhundert, laenger sogar und der forschermainstream war eher gewillt an landbruecken, die sich ueber tausende von kilometern erstreckten zu glauben als an diese – von allerhand einleuchtenden fakten untermauerte – erklaerung zu glauben.

anders als x andere ansaetze, die das aufkommen und abebben von kriminalitaet erklaeren, ist die blei-theorie diejnige, die keine eindeutige schwachstelle hat. bisher.

essen ist zu einem vorgang verkommen, der entweder maßlos ueberschaetzt, unterschaetzt oder gefuerchtet wird. im wust der diaeten und food-innovations waere es vielleicht schlauer, beim einfachen zu bleiben.

wasser zum beispiel. obwohl ray’s eine 42-seitige wasserkarte hat, die der „wassersommelier“ martin ries zusammen geschustert hat.

die qual derwahl: wir  verlieren wohl und andere verdienen. wie bei adhs, das eher nie existierte, dafuer den verkauf von stimulanzien durch den himmel schießen ließ.

wenn leute angst haben und sich nicht gut fuehlen (duerfen), dann ist es nunmal leichter ihnen was zu verkaufen. zeigt auch das beispiel des yogausw-wear-herstellers lululemon, dessen boss glaubt, frauen, deren schenkel sich beruehren koennten ueberhaupt nicht arbeiten.

außer man isst popcorn, wenn man zugemuellt wird. dann wirken botschaften nicht

so wie diese, obwohl die unicef-kampagne großartig ist. max mustermann trifft beim dinner auf jesus, mutter theresa et al. und dann..

uebrigens ist der „normale“ und vor allem verhaeltnismaeßig stabile lifestyle der 60er historisch außergewoehnlich, wenn nicht einmalig. in  unschaerfe und unischerheit lebende teens heute z.b. haben mit denen, die im 19. jahrhundert lebten mehr gemein, auch was sprueche, wuensche und hoffnungen betrifft.

 

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NEUSPRECH WIE GESCHMIERT

#neuland durch die decke in neuland. wir lachen uns krumm und schief. zurecht. manche echauffieren sich ueber irgendwas.
alles egal. oder gute comedy/satire.

dreiaffen

das schlimme ist wie listig hier das schlechte abgekocht wird.
schlimm ist wie sauber die kommunikationsstrategie aufgeht.
kritischer diskurs wird ganz locker weggespinned.

es war wohl so vor ein paar tagen:

der regierungsgeist so: wie sorgen wir dafuer, dass wir keinen deut besser sind als die nas und die dienste?
der doc so: mama sagt irgendwas wie internet, hm, wat, ist schon schwierig und so, ich kenn das… alle flippen aus. easy. kleines lustiges internetskandaelchen. beherrscht medien und social media.

der geist so: genial. alle kritteln debil rum, keiner wird zeit oder raum haben, sich mit den teilen beschaeftigen, die brennen koennten. die werden sich lieber krum und schief lachen. oder sich belanglos echauffieren.

angie so: was ist dann mit der internetkompetenz, ich hab doch spaeter wieder meinen vlog, oder wie das heißt, auftritt?

der doc so: keine panik, angela. ist gut so, besser sogar. 40 mio deutsche gehen nicht oder selten ins netz. fuer die ist das neuland.. das menschelt. ist sympathisch. muessen wir nicht mehr viel sagen. dazu dann ein entspanntes instagram auf facebook. das ist komptenz.

der geist so: check.

alle gehen ab

der geist noch so: neuland ist gut…

das ist gut. das ist perfide.

keiner spricht ueber die realitaeten, die brisant sind wie vorschlaghammer. zum beispiel den vorstoss des bnd, 100 mio in mehr-ueberwachung zu stecken oder das praeemptive streichen der anti-fisa klausel durch die eu-kommission oder waffenlieferungen an syrische irre, saudische irre, irre ueberall oder waffendeals mit griechenland, die mit staatshilfe bezahlt werden anstatt staatshilfe in die sanierung des landes zu stecken oder mollath oder dass angie bei prism eben maximal mal „in den dialog gehen moechte, um die verhaeltnismaeßigkeit abzustimmen“.

wer sich mit solcherlei nebensaechlichkeiten befassen wuerde, der kaeme wohl allzuschnell auf einen anderen film. naemlich, dass diese regierung sich von demokratischen vorstellungen weiter entfernt hat als wetten dass von unterhaltung.

das ist so, weil andererseits… wir wollen es wohl auch nicht anders. heute im radio auf youfm durften die leute abstimmen. obama politik, hintergruende, details zu prism et al. oder showbama, hintergruende, details zu spazieren im zoo, fitnesscenter, panzerlimo et al. klar, was lief.

schlimm ist es dennoch.
dann doch lieber so wie der gute ude.

nicht so subtil, amuesanter: einer der wort haelt und in 2, 3 jahren nach x wahlversprochenen wortbruechen locker bleiben kann. schaut her, freunde des geschliffenen vergleichs, das wort habe ich gehalten und wenn ihr wollt zeige ich euch, wie ich es immer noch halten kann. her mit dem  styropording. und alle so: genau ude.

genauude

das ist einfach noch vorbildlicher.

 

 

** update

guter meinungsartikel bei der zeit. ueber die errungenschaften des unternehmens #neulandbesiedeln:

„Vorratsdatenspeicherung, Netzsperren, Bestandsdatenauskunft, Staatstrojaner, Leistungsschutzrecht und die ausbleibende Reform des Urheberrechts, der stockende Breitbandausbau, eine Stiftung Datenschutz ohne Datenschützer, die Blockade der EU-Datenschutzverordnung, die Weigerung, Netzneutralität gesetzlich festzuschreiben, die gescheiterte Selbstverpflichtung für soziale Netzwerke, sich an deutsches Datenschutzrecht zu halten und nun auch noch ein geplanter Ausbau der Internetüberwachung beim BND– so sieht die netzpolitische Bilanz Merkels nach zwei Legislaturperioden aus.“

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World’s biggest signpost – great

great work. absolutely astonishing stuff. impressive in real life, digitally integrated, interactive.. ah, and, well, yeah, a fuckin awesome idea as well 😉


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Social media effect

via giles rhys-jones

cheers,
f

via:
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Interesting reads this week

A few things worth reading.Facebook fan pages: 5 great ideas around a facebook page’s value. Not sure if the question “What are your fans looking for on a social network that they can’t get from your business website?” is correct. Not sure if the business website is of much value to those people anymore. But it’s about interactivity – of course, but also inspiring content experiences and after all it’s def. about pushing content, content, great content.
Check out the article http://bit.ly/dl8icI along with some amazing examples.

Mathematics of WOM: Bill Keogh from Agknowlogy calculated the real value of WOM, namely what costs are incurred by a promoter and a detractor? Yeah, yeah, the business area is kinda.. different, but figures are still intriguing: “a Detractor costs the business -$119,500 through their own negative value and WOM … a Promoter is worth $58,000”.
http://bit.ly/cffdcW

Branding ist ein allumfassender Job. Es bringt nichts großartige Aushaengeschilder zu haben, bombastische Aktionen zu bringen, wenn dann die customer care hotline vollkommen katastrophal ist. Die Analyse und exakt geplante Gestaltung aller Kontaktpunkte ist folglich eine der wichtigsten Branding-Aufgaben, mehr hier: http://icio.us/4qgpwj

Demograpics are clearly dead. That’s for sure. Maybe ‘life stages’ could be a way to target behaviour more accurately. Guess one couldn’t put it better than that „Despite similar demographics, [consumers in] these life stages clearly have very different attitudes and motivations, and it would be a mistake to communicate with them in the same way,“. True Mr. Gerry Philpott, CEO of E-Poll Market Research.
http://icio.us/gpgbj5

Cheers,
F

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internet on a piece of paper – and even more

Yep. This is rather a tech thing, however more than intriguing to see how this devices brings google on a piece of paper or advising it to take a picture just with gestures. this really is impressive and the integration of the digital and physical world in action – obviously. 14 minutes def. worth watching it.

Well, actually not really a tech thing, but rather the future. Maybe.

Cheers,
F